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... oder wie Google & Co. Bilder sehen

Zu einer Website gehören meist Bilder und Fotos. Auch diese können wesentlich zur SEO-Optimierung der Internetseite dienen.
Hier erfährt man, was diese Bilder dazu beitragen können, den Platz in den Suchmaschinen zu verbessern.

Suchmaschinen und Spider nehmen auch heute die meisten Informationen noch in Textform auf.
Darum müssen alle wichtigen Bildinhalte umschrieben werden.

 

Suchmaschinen sollen so die Relevanz der Bilder zu bestimmten Themen einfacher erkennen können und die dazugehörige Website richtig einordnen.

Stellen Sie sich vor, Sie kennen ein Bild nicht und haben keine Möglichkeit es sich anzusehen. Sie wissen nur, was jemand ihnen darüber erzählt.
Je mehr Infos sie zu dem Bild erhalten, desto besser können Sie es sich vorstellen.

Bilder auf Internetseiten müssen dementsprechend gestaltet werden. Alle visuellen Infos eines Fotos sollten als Text festgehalten werden. Diese Beschreibungen sollten mit passenden Keywords versehen werden, die es Programmen ermöglichen, sie zu angemessen zu beurteilen.

 

Wie kann man jetzt einer Suchmaschine Informationen über das Bild übermitteln?

Für jedes Bild gibt es eine Reihe verschiedener Elemente, mit deren Hilfe man den Bildinhalt für Suchmaschinen begreifbar machen kann. In CMS-Systemen und Homepage-Baukästen können Bilder auch selber optimiert und beschrieben werden.

Die folgenden Informationen können zur Suchmaschinenoptimierung in den Elementen eines Bildes festgehalten werden:

 

1. Dateiname – Nomen est omen!

Eines der wichtigsten Merkmale ist der Name der Bilddatei. Er sollte inhaltlich zur Website passen. Auf der Startseite eines Unternehmens für Gartenbau liegt ein Bild mit dem Namen IMG_3456.JPG oder wfsee-33.png Dieses passt aber nicht zum Inhalt der Internetseite und zum Text über Gartenbau.

Wird in der Suchmaschine nach „Gartenbauunternehmen Spandau“ gesucht, erreicht dieses Bild keine gute Position. Für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, die URL des Bildes sinnvoll nach dem Inhalt des Bildes zu benennen.

Wird der Bildname mit dem Hauptkeyword der jeweiligen Seite versehen, kann er in Suchmaschinen besser gefunden werden.
Soll das Foto unter "Gartenbauunternehmen Spandau" gefunden werden, muss es auch genau so heißen: gartenbauunternehmen-spandau.jpg

 

2. Bild-Titel - mehr Infos als nur der Name

bilder seo

Der Bild-Titel (oder das Title-Attribut) ist eine sehr kurze Bildbeschreibung. Er erscheint als kleines Popup, wenn der Betrachter mit der Maus über dem Bild bleibt. Für den Betrachter erfüllt der Titel den gleiche Zweck wie der Dateiname für die Suchmaschiene.

Hat man einen sinnvollen Namen gewählt, ist er meist ein guter Titel. Ergänzen kann man ihn z. B. mit Angaben über Aufnahmeort oder -zeit, den Autoren, Copyright oder ähnliches.

Der Titel sollte dabei möglichst keine Informationen wiederholen, die bereits aus dem Bild erkennbar sind. Für die Abbildung eines Autos sollte nicht "ein Auto" als Titel verwendet werden, stattdessen kann man die Marke und das Model angeben.

Für einen optimierten SEO-Effekt können in dieser Bildbeschreibung sehr wenige aber sinnvolle Keywords eingebunden werden.

 

3. ALT-Attribut - Notfallhilfe gegen Fehler

Das ALT-Attribut ist eine Art Notfall-Lösung. Kann das Bild einmal nicht angezeigt werden, erscheint dieser Text. Oft kombiniert es den Bildnamen mit einer kurzen Bildbeschreibung. So soll einen Gesamteindruck vom Bild vermittelt werden.

Suchmaschinen wie Google & Co. benutzen das ALT-Attribut um Bildinhalte zu erkennen. Es ist neben dem Bildnamen ein wichtiges Element im Bilder-SEO und sollte immer eingefügt werden. Ein richtig beschriebenes Bild erleichtert eine Bewertung durch Programme, Suchmaschinen und Spider.

Aber Bildbeschreibungen (besonders für Produkte) dürfen nicht lügen. Bilder, deren Beschreibung nicht mit dem Motiv übereinstimmt, werden von Google zu unpassenden Suchen angezeigt und sehr wahrscheinlich von Nutzer ignoriert.

Konzentrieren Sie sich bei der Auswahl von Alternativtext darauf, nützliche, informationsreiche Inhalte zu erstellen,
die Keywords verwenden und mit dem Inhalt der Seite in Zusammenhang stehen. Vermeiden Sie es aber, ALT-Attribute mit unnötigen Keywords zu füllen (Keyword Stuffing). Dies führt zu einer negativen Nutzererfahrung und Ihre Website wird möglicherweise als Spam eingestuft.

 

Um die Verarbeitung von Suchanfragen zu verbessern, wird von einigen Suchmaschinen zusätzlich künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Bilder, deren Beschreibung nicht mit dem Motiv übereinstimmt, fallen dadurch eher auf. Wichtig für gute Rankings ist aber noch immer die Bildbeschreibung.

 

4. Textabsatz um das Bild - ich passe zu meinem Text

Das Bild muss sinnvoll auf den Text abgestimmt sein. Der Fließtext rundherum und die Überschrift des Absatzes sollten sich inhaltlich nicht vom Bild unterscheiden.

Bild und Text müssen übereinstimmen, denn sowohl Suchmaschine als auch User erkennen sonst schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Fotos und Bildbeschreibungen, die aber zum Thema der Website passen, unterstützen die Suchmaschinenoptimierung der Seite überdurchschnittlich.

 

So werden Fotos und Grafiken zum optimierten SEO-Element. Mit suchmaschinenoptimierten Beschreibungen und themenrelevanten Inhalten machen sie eine Domain sowohl für den Nutzer als auch für Google attraktiv.

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